Informatikkaufmann / -kauffrau

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E-Mail: fbet@aloberlin.de

Berufsbild
Informatikkaufleute analysieren in ihrer Branche die Geschäftsprozesse mit Blick auf die Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik und vermitteln zwischen den Anforderungen der Fachabteilungen auf der einen, der IT-Realisierung auf der anderen Seite. Sie beraten Fachabteilungen in Fragen der Einsetzbarkeit von IT-Systemen, führen Standardanwendungen ein, arbeiten in Entwicklungsprojekten mit und koordinieren und administrieren IT-Systeme. Markantes Merkmal der neuen IT-Ausbildungsberufe sind die breit angelegten Qualifikationsprofile. Ihnen liegt ein ganzheitliches Berufsbildungsverständnis zugrunde, das sich an den Geschäftsprozessen orientiert. Bei Informatikkaufleuten umfasst das z. B. die Analyse des Problems beim User (Nutzer), die Konzeption der Systemkonfiguration, unter Umständen eine Softwareanpassung bis hin zur Inbetriebnahme, Anwenderschulung und zum Support (Hilfe/Unterstützung). Diese Prozesskette erfordert neben technischen Kompetenzen auch Qualifikationen in den Bereichen Einkauf, Kalkulation sowie im Projektmanagement. Hier liegt der Unterschied zu den vorrangig technisch und funktionsorientierten Zuschnitten anderer Ausbildungsberufe.

Die Ausbildung umfasst 36 Monate mit einer Zwischenprüfung und endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Der Berufsschulunterricht umfasst 14 Wochenstunden verteilt auf zwei Tage.

Prüfung:
Nach 1 1/2 Jahren Zwischenprüfung
Nach 3 Jahren Abschlussprüfung
vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer zu Berlin.

Stundentafel für Informatikkaufleute: PDF-Datei

Rahmenplan für Informatikkaufleute:PDF-Datei

Ausbildungsvoraussetzungen

  • Interesse an der wirtschaftlichen Abläufen und Prozessen innerhalb eines Betriebes
  • Englischkenntnisse
  • Gute deutschsprachliche Rechtschreib- und Formulierungskenntnisse, sowohl schriftl. als auch im Vortrag
  • Geduld, Ausdauer und logisch-folgerichtiges Denken zur Lösung von komplexen Aufgaben
  • Soziale Kompetenz (z.B. Teamfähigkeit, Dienstleistungsbereitschaft, Umgänglichkeit mit dem Kunden)
  • Ausgebildet werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schädigungen und Beeinträchtigungen. Dazu zählen Personen mit Hör- und Körperschädigungen, soweit die Mobilität nicht extrem eingeschränkt ist. Außerdem werden Jugendliche mit Teilleistungsstörungen, neurologischen, mentalen und psychischen Störungen unterrichtet. Schüler/-innen mit Lernbehinderungen sind bei Informatikkaufleuten nicht anzutreffen.

    Zum großen Teil kommen die Jugendlichen aus sonderpädagogischen Förderzentren und aus dem vorberuflichen Bereich des ALBBW.

    Alle Auszubildende des Ausbildungsberufes Informatikkaufmann / -kauffrau haben einen Reha-Status und sind Auszubildende des dualen Partners ALBBW.

    Der überwiegende Teil der Auszubildenden besitzt bereits den mittleren Schulabschluss (Mindestvoraussetzung: Hauptschulabschluss).

    Der Frauen- und Ausländeranteil ist in den genannten Berufen gering.

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