Metallverarbeitende Berufe

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Industriemechaniker/in (neugeordneter Beruf seit 01.09.2004), Dauer 3 ½ Jahre

Industriemechaniker sorgen dafür, dass in der industriellen Produktion alles perfekt funktioniert. Keine leichte Sache. Denn die Maschinen und Produktionsanlagen in den Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie sind oft wahre HighTech-Wunder. Genaues und verantwortungsvolles Arbeiten ist für Industriemechaniker deshalb selbstverständlich. Je nach Ausbildungsschwerpunkt gehört es zu ihren Aufgaben, Geräte, Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen zusammenzubauen und sie in Betrieb zu nehmen. Zusätzlich kontrollieren sie regelmäßig die Produktionsanlagen, kümmern sich um die Wartung, um Störungen rechtzeitig zu erkennen und ggf. fehlerhafte Teile zu reparieren. Und, wenn nötig, bedienen sie auch die Anlagen und steuern die Produktionsabläufe.

Industriemechaniker/innen stellen die unterschiedlichsten Geräte und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.

Industriemechaniker/innen arbeiten entweder im Maschinenbau in der Herstellung komplexer maschineller Fertigungssysteme. Oder sie sind in Industriebetrieben all derjenigen Branchen beschäftigt, die diese Anlagen einsetzen. Arbeitgeber sind dann z.B. die Elektroindustrie, der Fahrzeugbau, die Chemie- oder die Nahrungsmittelindustrie.

Einen Großteil ihrer Arbeitszeit sind sie an und mit Maschinen beschäftigt, in den Werkhallen ihres Arbeitgebers oder - als Servicekraft - in denen des Kunden. Wenn sie komplizierte Wartungs- oder Reparaturaufträge nicht vor Ort ausführen können, bauen sie Maschinen oder Teile aus und erledigen die erforderlichen Arbeiten mit Hilfe von Spezialwerkzeugen in der Werkstatt. Betreuen sie die Kunden eines Maschinenbaubetriebes, sind sie viel im Firmenfahrzeug zu den Betrieben der Kunden in ganz Deutschland und auch im Ausland unterwegs.

Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten ausgebildet, verfügt jedoch über Differenzierungsmöglichkeiten durch betriebliche Einsatzgebiete. Mehr Informationen zum Beruf

Industriemechaniker/in Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik, Dauer 3 ½ Jahre

Hierbei handelt es sich um einen auslaufenden Ausbildungsberuf. Die Ausbildungsordnung trat am 1. August 1987 in Kraft und am 1. August 2004 außer Kraft. Im Zuge dieser Neuordnung wurde die Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik aufgehoben. Abgelöst wurde der Beruf durch den Nachfolgeberuf Industriemechaniker/in.

Werkzeugmaschinenspaner/in - Drehen, Dauer 3 ½ Jahre

Werkzeugmaschinenspaner/innen für Drehen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung für behinderte Menschen (nach § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. § 42m Handwerksordnung (HwO)) führen vor allem Metallbearbeitungen an Werkstücken mit Hilfe von Drehmaschinen und anderen Werkzeugmaschinen aus.

Sie arbeiten insbesondere in den Fertigungsbereichen Metall be- und verarbeitender Betriebe, z.B. im Maschinen-, Werkzeug- und Fahrzeugbau sowie bei den jeweiligen Zulieferbetrieben. In Produktionsbereichen können sie sich auf bestimmte Metallbearbeitungsverfahren, vor allem das Drehen, oder auf bestimmte Werkzeugmaschinen spezialisieren. Sie fertigen oder bearbeiten beispielsweise Bauteile für Maschinen oder feinmechanische Geräte, Werkzeuge oder Fahrzeugteile. Sie arbeiten an konventionellen oder computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC), für deren Wartung und Pflege sie auch verantwortlich sind. Mehr Informationen zum Beruf

Zerspanungsmechaniker/in Fachrichtung Drehtechnik, Dauer 3 ½ Jahre

Es handelt sich hierbei um einen auslaufenden Beruf.

Die Ausbildungsordnung trat am 1. August 1987 in Kraft und am 1. August 2004 außer Kraft. Im Zuge dieser Neuordnung wurde die Fachrichtung Drehtechnik aufgehoben. Abgelöst wurde der Beruf durch den Nachfolgeberuf Zerspanungsmechaniker/in.

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