Sportunterricht an der ALO

Sportunterricht an der ALO

Der neue vorläufige Rahmenplan für das Fach Sport für die Berufsschule in Berlin (2004) beschreibt den Sportunterricht überwiegend als ausbildungsbegleitende und unterstützende Maßnahme zur Entwicklung der notwendigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben.

Die Stammschule in Britz kann bei der Umsetzung dieser Vorgaben u.a. auf die Sportstätten des Annedore-Leber-Berufsbildungswerkes zurückgreifen.FB Sport

Neben einer modernen Sporthalle stehen auch ein Schwimmbad und ein Sportplatz zur Verfügung. Hinzu kommt die Einbettung des gesamten Bereiches in eine parkähnliche Umgebung, sodass sich vielfältige Möglichkeiten für den Sportunterricht ergeben.

Der Sportunterricht findet unter Beachtung der selbstgestellten Prinzipien koedukativ und berufsfeldzugeordnet in Klassengemeinschaften statt und wird überwiegend von zwei Fachkollegen durchgeführt. Im Bedarfsfall werden sie in ihrer Arbeit von Schulhelfern unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an der Auswahl und Gestaltung der zu behandelnden Themenschwerpunkte, die Bewertungsmaßstäbe sind für alle offengelegt und werden zu Beginn eines jeden Halbjahres besprochen.

Durch die gute Zusammenarbeit mit den Einrichtungen des Berufsbildungswerkes, hier vor allem dem ärztlichen Dienst, sind die Sportkolleginnen und – kollegen von Anfang an präzise über behinderungsbedingte Einschränkungen bzw. eventuelle Gefährdungen der Schülerinnen und Schüler informiert.

Die SportkollegInnen sind es gewohnt behinderungsbedingte Einschränkungen in ihren Überlegungen zum Sportunterricht zu berücksichtigen und sind somit in der Lage ein entsprechendes schüleradäquates Lernangebot zu organisieren.

Die Herausforderung, den eigenen Körper so zu akzeptieren wie er ist, stellt für manche Schülerinnen und Schüler oft ein schwer zu überwindendes Problem dar, an das sie besonders im Sportunterricht erinnert werden. An der Annedore-Leber-Oberschule sind sie nicht Außenseiter sondern die „Norm“ und können somit auf eine diskriminierungsfreie Atmosphäre, einfühlsame Unterstützung, Begleitung und vielfältiger Förderung durch die Sportlehrerinnen und Sportlehrer in einer angstfreien und somit insgesamt angenehmen Lernatmosphäre vertrauen.

Die KollegInnen im Fachbereich Sport: