Fach­praktiker/in für Büro­kommuni­kation

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Der Ausbildungsberuf Fachpraktiker/in für Bürokommunikation (Ausbildungsberuf für besondere Menschen) wird an der Annedore-Leber-Oberschule unterrichtet. Er bietet praxisnahe berufliche Qualifikation für unterstützende und verwaltende Bürotätigkeiten.

Die Ausbildungsdauer zum/r Fachpraktiker/in für Bürokommunikation beträgt 3 Jahre. Die Ausbildung findet im Betrieb und der Berufsschule oder Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation statt.

Der Aus­­bildungs­­beruf

Auf­gaben­profil und Arbeits­gebiet

Fachpraktiker/innen für Bürokommunikation arbeiten in erster Linie in modernen Büros. Typische Tätigkeiten in diesem Beruf sind das Führen von Karteien bzw. Dateien, das Sortieren und Ablegen von Schriftstücken, die Dateneingabe und -pflege. Auch das Prüfen von Rechnungen, die Materialverwaltung und das Schreiben vorgegebener kaufmännischer Briefe gehört zum Aufgabenumfang der Fachpraktiker/innen für Bürokommunikation. Gleichzeitig wirken Sie bei der Abwicklung umfangreicher kaufmännischer Geschäftsvorgänge unter Anleitung mit und erledigen Sekretariatsaufgaben. Der telefonischer und direkter Kundenkontakt und die Arbeit am Empfang gehören ebenso zu den Tätigkeitsfeldern einer(s) Fachpraktiker/in für Bürokommunikation.

Wo arbeitet man?

Der theoriereduzierte Beruf der Fachpraktikerin/des Fachpraktikers für Bürokommunikation ist für junge Menschen geeignet, die eine Vorliebe für standardisierte Arbeitsabläufe im Büro sowie Interesse an moderner Bürotechnik haben.


Was ist wichtig?

Ziel der schulischen Ausbildung ist eine praxisorientierte berufliche Qualifikation, die den sich verändernden Anforderungen in modernen Büros Rechnung trägt. Neben dem regelmäßigen Arbeiten mit dem Office- Paket ist für diese Schülerinnen und Schüler auch eine Einführung in ERP-Programme Bestandteil des Lehrplans.


Aus­bildungs­­art

Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine duale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§ 42m und der Handwerksordnung (HwO).


Welche Vor­aus­setzung­en braucht man für die Aus­bildung?

Eine bestimmte Vorbildung ist nicht erforderlich. Die Voraussetzung für die Zulassung zu dieser Ausbildung für Menschen mit Behinderung stellt die zuständige Agentur für Arbeit fest.


Was lernt man in der Aus­bildung?

Bis auf wenige Ausnahmen besuchen alle Fachpraktikerinnen /Fachpraktiker für Bürokommunikation Berlins die Annedore-Leber-Oberschule. Als Berufsschule mit sonderpädagogischer Aufgabe wird in Berlin-Britz sowie in der Filiale in Lichterfelde die individuelle, soziale und berufliche Integration jugendlicher Auszubildender mit REHA-Status durch eine erfolgreiche Berufsausbildung in diesem Beruf angestrebt. Um die persönlichen Potenziale auszuschöpfen und das individuelle Leistungsvermögen optimal zu nutzen, sind persönliche Zuwendung, gezielte individuelle Förderung, Klassenfrequenzen von maximal 13 Lernenden, räumliche und organisatorische Maßnahmen sowie eine adäquate technische Ausstattung entscheidende Parameter.

Stunden­­tafeln

Schulische Aus­­bildung

Ziel der schulischen Ausbildung ist eine praxisorientierte berufliche Qualifikation, die den sich verändernden Anforderungen in modernen Büros Rechnung trägt. Neben dem regelmäßigen Arbeiten mit dem Office- Paket ist für diese Schülerinnen und Schüler auch eine Einführung in ERP-Programme Bestandteil des Lehrplans.

Schwerpunktmäßig werden Fertigkeiten und Kenntnisse in den folgenden Arbeitsbereichen vermittelt:

Bürowirtschaft

  • Organisation des Arbeitsplatzes
  • Arbeits- und Organisationsmittel
  • Bürowirtschaftliche Abläufe
  • Telekommunikation
  • Materialwirtschaft
  • Grundlagen des Vertragsrechts

Elektronische Datenverarbeitung

  • Geschäftsbriefe
  • Erstellen von Werbematerialien (Flyer)
  • Tabellenkalkulation
  • Informations- und Kommunikationssysteme

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle

  • Kaufmännisches Rechnen
  • Bereichsbezogenes Rechnungswesen

Neben dem Fachunterricht wird Allgemeinbildung in Deutsch, Sport und Wirtschafts- und Sozialkunde angeboten. Sprachförderliche Maßnahmen sind zusätzlich in den Fachunterricht integriert.

Die Annedore-Leber-Oberschule legt großen Wert auf enge Zusammenarbeit mit den Trägern der Ausbildung. Regelmäßig finden Koordinationstreffen zwischen Ausbildern und Lehrkräften zur Förderung der Auszubildenden statt. Zusätzlich werden Arbeitspläne, Schwerpunkte der Ausbildung und Prüfungsvorbereitungen abgestimmt. Lehrkräfte der Annedore-Leber-Oberschule arbeiten in allen IHK-Prüfungsausschüssen dieses Berufes mit. Die Arbeit in den Prüfungsausschüssen beinhaltet auch die Erstellung der Prüfungen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Trägern in den Ausschüssen wird Koordination und Kontinuität zwischen Schule, Ausbildung und Prüfung gewährleistet. Der Berufsschulunterricht umfasst verteilt auf zwei Tage 14 Wochenstunden. Die Ausbildung dauert einschließlich einer Zwischenprüfung drei Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Berlin.

Berufs­­über­­greifen­­de Fächer:

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Anmerkungen und Vorgaben
  1. Es werden für jedes Schuljahr rechnerisch 40 Unterrichtswochen zugrunde gelegt.
  2. Teilungsstunden können in Klassen mit 17 und mehr Schülerinnen und Schüler aus pädagogischen wie organisatorischen Gründen eingerichtet werden. Für die Teilungsstunden können bis zu 3 Wochenstunden bei 40 Unterrichtswochen pro Schuljahr vorgesehen werden.
  3. Die Leistungen der Unterrichtsfächer sind mit einer Gewichtung versehen, die bei der Ermittlung der Gesamtdurchschnittsnote im Abschlusszeugnis zu berücksichtigen ist.
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