Informatikkauffrau/-kaufmann

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Informatikkaufleute analysieren in ihrer Branche die Geschäftsprozesse mit Blick auf die Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik und vermitteln zwischen den Anforderungen der Fachabteilungen auf der einen, der IT-Realisierung auf der anderen Seite.

Die Ausbildung umfasst 36 Monate mit einer Zwischenprüfung und endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Der Ausbildungs beruf

Aufgaben profil und Arbeits gebiet

Informatikkaufleute beraten Fachabteilungen in Fragen der Einsetzbarkeit von IT-Systemen, führen Standardanwendungen ein, arbeiten in Entwicklungsprojekten mit und koordinieren und administrieren IT-Systeme. Markantes Merkmal der neuen IT-Ausbildungsberufe sind die breit angelegten Qualifikationsprofile. Ihnen liegt ein ganzheitliches Berufsbildungsverständnis zugrunde, das sich an den Geschäftsprozessen orientiert. Bei Informatikkaufleuten umfasst das z. B. die Analyse des Problems beim User (Nutzer), die Konzeption der Systemkonfiguration, unter Umständen eine Softwareanpassung bis hin zur Inbetriebnahme, Anwenderschulung und zum Support (Hilfe/Unterstützung). Diese Prozesskette erfordert neben technischen Kompetenzen auch Qualifikationen in den Bereichen Einkauf, Kalkulation sowie im Projektmanagement. Hier liegt der Unterschied zu den vorrangig technisch und funktionsorientierten Zuschnitten anderer Ausbildungsberufe.

Ausbildungsvoraussetzungen

Um den Beruf der Informatikkauffrau / des Informatikkaufmanns zu erlernen, sollten Sie Interesse an wirtschaftlichen Abläufen und Prozessen innerhalb eines Betriebes, gute Englischkenntnisse, gute deutschsprachliche Rechtschreib- und Formulierungskenntnisse (sowohl schriftlich, als auch im Vortrag), Geduld, Ausdauer und logisch-folgerichtiges Denken zur Lösung von komplexen Aufgaben und soziale Kompetenz (z.B. Teamfähigkeit, Dienstleistungsbereitschaft, Umgänglichkeit mit dem Kunden) mitbringen. Ausgebildet werden Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Schädigungen und Beeinträchtigungen. Dazu zählen Personen mit Hör- und Körperschädigungen, soweit die Mobilität nicht extrem eingeschränkt ist. Außerdem werden Jugendliche mit Teilleistungsstörungen, neurologischen, mentalen und psychischen Störungen unterrichtet. Schüler/-innen mit Lernbehinderungen sind bei Informatikkaufleuten nicht anzutreffen. Zum großen Teil kommen die Jugendlichen aus sonderpädagogischen Förderzentren und aus dem vorberuflichen Bereich des ALBBW. Alle Auszubildende des Ausbildungsberufes Informatikkaufmann / -kauffrau haben einen Reha-Status und sind Auszubildende des dualen Partners ALBBW. Der überwiegende Teil der Auszubildenden besitzt bereits den mittleren Schulabschluss. Der Frauen- und Ausländeranteil ist in den genannten Berufen gering.

Abschluß prüfung

Die Ausbildung umfasst 36 Monate mit einer Zwischenprüfung und endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Stunden tafeln

Inhalte der schulischen Ausbildung

Die Ausbildung umfaßt Kern- und Fachqualifikationen. Die für alle neuen IT-Berufe gemeinsamen Kernqualifikationen werden ergänzt durch spezifische Fachqualifikationen. Berufsübergreifendes Denken und die Fähigkeit, das  Zusammenwirken der Techniken aufzunehmen wird durch diesen ganzheitlichen Ansatz gefördert. Die Kernqualifikationen umfassen unter anderem den Ausbildungsbetrieb, dort im speziellen Stellung, Rechtsform und Struktur des Ausbildungsbetriebes sowie die Berufsbildung allgemein, das Arbeits- und Tarifrecht, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie den Umweltschutz. Des weiteren wird das Thema Geschäfts- und Leistungsprozesse behandelt, dabei insbesondere eingegangen auf Leistungserstellung und –verwertung, betriebliche Organisation, Beschaffung, Markt- und Kundenbeziehungen. Kaufmännische und Steuerung und Kontrolle. Im Abschnitt Arbeitsorganisation und Arbeitstechniken geht es um die Kompetenzerweiterung innerhalb der Bereiche Informieren und Kommunizieren, Planen und Organisieren und Teamarbeit. Innerhalb des Themenkomplexes Informations- und telekommunikationstechnische Produkte und Märkte geht es um Einsatzfelder und Entwicklungstrends, Systemarchitektur, Hardware und Betriebssysteme, Anwendungssoftware und Netze und Dienste. Das Herstellen und Betreuen von Systemlösungen mit Ist- Analyse und Konzeption, Programmiertechniken, Installieren und Konfigurieren, Datenschutz und Urheberrecht und der Systempflege ist weiterhin Inhalt der schulischen Ausbildung.

Die Fachqualifikationen umfassen die Auseinandersetzung mit branchenspezifischen Leistungen wie Geschäftsprozessen, Planung, Steuerung und Kontrolle, Rahmenbedingungen für den Einsatz von IT-Technik, Arbeitsorganisation und Organisationsentwicklung, Informationsorganisation, Personalwirtschaft und Rechnungswesen und Controlling. Innerhalb des Lernbereichs Projektplanung und Durchführung geht es um Themen wie Anforderungsanalyse, Konzeption, Projektvorbereitung und Projektdurchführung. Der Einkauf, die Auftragsabwicklung, Installation und Optimierung und die Systemverwaltung werden im Themenbereich Beschaffen und Bereitstellen von Systemen bearbeitet. Bei der Benutzerberatung und Unterstützung stehen Inhalte wie Ergonomie, Anwendungsprobleme und Einweisen und Schulen im Mittelpunkt.

Berufs übergreifende Fächer:

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Berufsspezifische Fächer:

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Die berufsspezifischen Fächer im Detail:

Betriebswirtschaftliche Prozesse

Sie sind Auszubildende der baerio GmbH. Sie erkunden dieses neue Unternehmen und dessen Umwelt und erarbeiten sich ein allgemeines Unternehmensmodell, das ihnen dabei hilft, auch andere Betriebe strukturiert aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu erkunden und zu beschreiben.

Im Laufe des Lernfelds nutzen Sie diese exemplarischen Kenntnisse, um Ihren eigenen Ausbildungsbetrieb zu erkunden und zu präsentieren. In einzelnen Lernsituationen werden Sie ihre eigene Rolle und ihr eigenes Verhalten innerhalb der betrieblichen Rahmenbedingungen reflektieren.

Weitere Infor­mationen

IHK-Informationen

IHK-Informationen zum Ausbildungsberuf Informatikkauffrau/Informatikkaufmann


Anmerkungen und Vorgaben:

¹ Es werden für jedes Schuljahr rechnerisch 40 Unterrichtswochen zugrunde gelegt. Der Unterricht kann in Blockform organisiert werden.

² Die Leistungen der Unterrichtsfächer sind mit einer Gewichtung versehen, die bei der Ermittlung der Gesamtdurchschnittsnote im Abschlusszeugnis zu berücksichtigen ist.

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